Hoferbergbach in
Kärnten

Fertiggestellte Schutzmaßnahmen am Hoferbergbach: Geschiebesperre, Gerinne und Bepflanzung
Foto: WLV

Am 19. November 2019 führte ein langanhaltendes Niederschlagsereignis im Mittellauf des Hoferbergbaches in der Gemeinde Feld am See zu einer Rutschung, welche wiederum einen Murgang auslöste. Dabei wurden fünf Wohngebäude sowie zahlreiche Nebengebäude und Infrastruktureinrichtungen beschädigt oder zerstört.

Das Einzugsgebiet des Hoferbergbaches umfasst 0,46 km² und liegt im Bezirk Villach-Land. Es entwässert die nordostexponierten Hänge des Mirnocks und erstreckt sich in schmaler, langgestreckter Form über den Schwandelwald bis zur Mündung in den Seebach, den Abfluss des Brennsees (Feldsee).

Ziel des Projekts war die nachhaltige Sicherung des Siedlungsraums Feld am See und der dort lebenden Bevölkerung vor Hochwassergefahren des Hoferbergbaches. Zu diesem Zweck wurden mehrere bauliche Maßnahmen umgesetzt: Konsolidierungssperren zur Geschiebebindung im Mittellauf, ein Murbrecher Umwandlung des Abflussprozesses, eine Dosiersperre zur Geschiebebewirtschaftung, Ufer- und Sohlsicherungen sowie ein überdecktes Gerinne im Bereich der B98 Millstätter Straße.

Das Projekt wurde im Zeitraum 2020 bis 2024 realisiert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 3,4 Millionen Euro.

Faktenblatt zum Projekt

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