ISDR-AT Tagung 2018

Am 11. und 12. Juni 2018 diskutieren hochkarätige Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über Risikomanagement, Governance und Kommunale Kooperationen in Österreich und im internationalen Kontext. Erfahrungen aus der Praxis von Gemeinden stehen im Fokus der Veranstaltung.

Konfliktfeld: Gemeinde und Risiko

Die Tagung soll insbesondere den Blick auf die Lage der Gemeinden im Umgang mit Risiken schärfen, die für sie nicht nur einen begrenzenden Faktor für die kommunale Entwicklung darstellen, sondern bei Extremereignissen auch deren Existenzgrundlagen bedrohen. Effiziente Strategien und kooperative Anstrengungen sind hier gefragt. Diese benötigen ganzheitliche Perspektiven und eine Diskussion unterschiedlichster Stakeholder und Akteure, um mit den Gemeinden gemeinsam Lösungen entwickeln zu können.

Anknüpfung an das Sendai Framework

Im Rahmen des internationalen Übereinkommen „Sendai Framework for Disaster Risk Reduction“ (SFDRR) der Vereinten Nationen, sollen im Zeitraum 2015-2030 Aktionen gesetzt werden, um Katastrophenrisiken zu minimieren. Dabei werden verschiedenste Akteure auf lokalem bis nationalen Niveau eingebunden.

In Österreich nimmt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) die koordinative Rolle als nationaler Focal Point wahr. Bei dieser, gemeinsam mit der Arbeitsgruppe zu Naturgefahrenrisiko der EU Strategie für den Alpenraum organisierten, Veranstaltung sollen PartnerInnen aus verschiedensten Sektoren: Bundesministerien, Länder, Gemeinden, Einsatzorganisatoren, Wissenschaft und Praxis in einen Dialog treten um gemeinsam mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Eine gute Vernetzung aller Akteure in der Katastrophenvorsorge und -bewältigung reduziert mögliche Konfliktfelder auf kommunaler Ebene und stärkt die Kompetenzen in der Eigenvorsorge.

Kurzinformation zu dieser Veranstaltung

Datum
11.06.2018 13:00 - 12.06.2018 13:00
Ort
Kuppelsaal TU Wien
1040 Wien
Region
Wien
Anmeldeinformationen

https://www.isdr.at/tagung2018/anmeldung