ETZ-Projekt START_it_up

Im Rahmen des Alpenraumprogramms wurde 2014 das Projekt „START_it_up“ ins Leben gerufen, welches sich über 14 Monate hinweg mit dem "Stand der Technik" auseinandersetzte.

Das EU-Projekt „START_it_up“ (State-of-the-Art in Risk Management Technology: Implementation and Trial for Usability in Engineering Practice and Policy) unter österreichischer Leitung widmete sich dem Thema Naturgefahren-Ingenieurwesen.

 und den innovativen Entwicklungen im Bereich der Schutzsysteme, Bauverfahren und Planungsmethoden. In den Alpenländern wurden daher Standardisierungs- und Normungsprozesse in Gang gesetzt, aus denen heraus sich ein „Stand der Technik“ entwickeln konnte, der basierend auf der europäischen Normung (EUROCODE) den Besonderheiten der Planung, Konstruktion, Bemessung und des Betriebes von Schutzanlagen gerecht wird.

Diese allgemeinen Standards stellen eine einheitlich hohe Qualität der Schutzleistung für die betroffene Bevölkerung sicher und eröffnen Marktteilnehmern (z.B. Ingenieurbüros, Industrie, Spezialbauunternehmungen, Konsulenten) verbesserte Wettbewerbschancen.

Ziel des Projektes war es in der 14 monatigen Laufzeit, konkrete Richtlinien und Normen im Bereich Schutz vor Naturgefahren, insbesondere im Bereich der Gefahrenzonenplanung, technischer Schutzbauten und Politikempfehlungen international abzustimmen und zu etablieren. Der Vereinheitlichungs- und Standardisierungsprozess sollte durch das Sammeln und die Fertigstellung innovativer Richtlinien und Good-Practice Methoden vorangetrieben werden.

Die Zusammenfassung dieser Dokumente erfolgte in einer öffentlichen Wissensdatenbank. Den Abschluss bildete ein Benchmarkingprozess zwischen den Partnerländern, ein Test auf Anwendbarkeit der vorgeschlagenen Standards in der Ingenieurpraxis und der Risikopolitik.

Ein Überblick über die Themenbereiche, Ergebnisse und Empfehlungen findet sich im Common Strategic Paper, sowie ausführlicher im Final Report, die von der START_it_up Partnerschaft abschließend zusammengestellt worden sind.

Veröffentlicht am 09.06.2016, BMLFUW IV/5