ÖROK-Empfehlung Nr. 57 zum Hochwasserrisikomanagement

Die ÖROK-Empfehlung Nr. 57 zum Hochwasserrisikomanagement zur Aktualisierung und Anpassung der „ÖROK-Empfehlung Nr. 52 zum präventiven Umgang mit Naturgefahren in der Raumordnung, Schwerpunkt Hochwasser".

Der präventive Schutz vor Naturgefahren stellt eine der zentralen Aufgaben der Raumordnung dar. Ausgehend von der Hochwasserkatastrophe im August 2002 wurde das Thema „Raumordnung & Naturgefahren" in den Jahren 2003 und 2004 im Rahmen der ÖROK intensiv behandelt.

Die Ergebnisse wurden in der „ÖROK-Empfehlung Nr. 52 zum präventiven Umgang mit Naturgefahren in der Raumordnung" mit dem Themenschwerpunkt Hochwasser zusammengefasst. Im Vordergrund dieser ÖROK-Empfehlung stand die Ausarbeitung gemeinsamer Strategien zu Prävention- und Risikoreduktion.

Seit Verabschiedung dieser ÖROK-Empfehlung wurden unterschiedliche Aktivitäten auf Bundes-, Länder- und auch auf EU-Ebene gesetzt. Dabei zeigte sich, dass die Prävention vor Naturgefahren bzw. das Risikomanagement nach wie vor einen zentralen Aufgabenbereich der Raumordnung im Zusammenwirken mit allen relevanten Sektoren, Akteuren und Gebietskörperschaften darstellt.

Daran anknüpfend ergab sich das Erfordernis, nicht zuletzt auch auf Grund weiterführender Aktivitäten und neuer Planungsgrundlagen, die ÖROK-Empfehlung Nr. 52 zu überarbeiten und alle wesentlichen (neuen) Erkenntnisse und Grundlagen zusammenzuführen.

Veröffentlicht am 01.01.2018, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)