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Faktenblatt Projekt Galina

Im murfähigen Wildbacheinzugsgebiet Galina, in der Gemeinde Nenzing, wurden in den letzten 100 Jahren umfangreiche Schutzmaßnahmen durchgeführt, die es nun zu sanieren gilt.

Im Oberlauf der Galina kommt es aufgrund von Übersteilungen immer wieder zu Erosionen und Geländenachbrüchen. Um die Schutzbauten im Bereich der Filpritterrüfe zu erschließen soll der obere Böschungsrand rückgeböscht und eine Zufahrtsstraße errichtet werden, über welche dann die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu einem wesentlichen Teil durchgeführt werden können.

 

Zahlreiche im Oberlauf errichtete Schutzbauwerke zum Geschieberückhalt und zur Hangstabilisierung sind in keinem zufriedenstellenden Zustand. Im Falle eines Zusammenbruches baufälliger Betonsperren ist mit neuerlichen starken Erosionen und Geschiebemobilisierungen in den sehr steilen Bacheinhängen zu rechnen. Es soll daher eine Sanierung der baufälligen Schutzanlagen durchgeführt werden.

 

Durch die Maßnahmen werden bedeutende Infrastrukturanlagen der Gemeinde Nenzing, des Landes Vorarlberg, der ÖBB und der Vorarlberger Illwerke geschützt, die am Mittellauf und am Schwemmkegel der Galina liegen. Am Schwemmkegel liegen außerdem Betriebsanlagen im Hochwasser-Gefahrenbereich, welche durch die Erneuerungen und forstlichen Maßnahmen nachhaltig gesichert werden.

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