Alpenzustandsbericht zum Thema Naturgefahren Risiko Governance

Der 7. Alpenzustandsbericht zum Thema „Naturgefahren Risiko Governance“ wurde im Rahmen der österreichischen Präsidentschaft der Alpenkonvention von der Plattform Naturgefahren erstellt und bei der XV. Alpenkonferenz von Bundesministerin Elisabeth Köstinger präsentiert.

aturgefahren hängen eng mit dem Klimawandel zusammen. Dabei spielen auch Kenntnisse und Erfahrungen, die in den letzten Jahrzehnten zum Schutz vor Naturgefahren und im Risikomanagement gewonnen werden konnten, eine bedeutende Rolle. Anpassungsfähigkeit und -strategien sind hierbei von grundlegender Bedeutung.

Das Konzept Naturgefahren Risiko Governance zielt auf die Förderung der Zusammenarbeit und auf die Abstimmung unter den offiziellen Akteurinnen und Akteuren sowie den Betroffenen ab, die dieselben Risiken teilen. Dabei spielen auch Kenntnisse und Erfahrungen, die auf dem Gebiet des Schutzes vor Naturgefahren und des Risikomanagements in den letzten Jahrzehnten gewonnen werden konnten, eine bedeutende Rolle.

Verantwortung sollte gemeinsam getragen werden und ein partizipativer Ansatz mit gemeinsam entwickelten Maßnahmen kann bei der Bewusstseinsförderung und beim Finden innovativer und weitreichend akzeptierter Lösungen helfen.

Die Naturgefahren-Risiko-Governance mag sich zwar noch in einem frühen Stadium befinden, entwickelt sich jedoch schnell weiter, wie die Good Practice-Beispiele aus dem gesamten Alpenraum zeigen. Der aktuelle Alpenzustandsbericht bietet Einblicke in diese Veränderungen.

Veröffentlicht am 09.04.2019, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)