BMVIT

Die Hochwasserschutzangelegenheiten an Donau, March und Thaya werden von BMVIT/via donau in Kooperation mit den zuständigen Ämtern der Landesregierungen wahrgenommen.

Verschiedene Stellen der öffentlichen Verwaltung unterstützen die vom Hochwasser Betroffenen – z.B. bei der Planung und Ausführung von Hochwasserschutzprojekten - sowohl finanziell als auch mit fachlicher Expertise.
 

Auf Bundesebene sind das die Bundesministerien für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) sowie für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und auf Landesebene die Ämter der Landesregierungen der 9 Bundesländer sowie der Forsttechnische Dienst der Wildbachund Lawinenverbauung in 7 Ländersektionen. Die drei Dienstzweige auf Bundes- und Landesebene sind jeweils für unterschiedliche Gewässertypen zuständig:

  • Donau, March und Thaya: Bundeswasserstraßenverwaltung im BMVIT, in der via/donau und in den Ämtern der Landesregierungen
  • Wildbäche: Wildbach- und Lawinenverbauung (kurz: die.wildbach) im BMLFUW und in den WLVLändersektionen
  • Sonstige Flüsse und Bäche: Bundeswasserbauverwaltung (kurz: BWV) in den Ämtern der Landesregierung

Der überwiegende Anteil an den signifikanten Hochwasserrisikogebieten (72,2 %) befindet sich im Kompetenzbereich der Bundeswasserbauverwaltung.
An den Wasserstraßen Donau, March und Thaya liegen 5,9 % der Risikogebiete,
für die das BMVIT für den Hochwasserschutz zuständig ist und 21,9 % liegen in Wildbacheinzugsgebieten und somit im Zuständigkeitsbereich der Wildbach- und Lawinenverbauung.
 

Veröffentlicht am 14.12.2012, BMLFUW IV/5