Schutz bei Lawinen

Fließ- und Staublawinen haben ein enormes Zerstörungspotenzial und erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 220km/h. Staublawinen können zur kompletten Zerstörung von Gebäuden führen.

Menschen, besonders SkifahrerInnen und SnowboarderInnen, die von einer Lawine erfasst werden, werden regelrecht vom Schnee erdrückt. Mund und Ohren füllen sich mit Schnee, der nach dem Stilstand hart wie Beton wird. Die Verschütteten können sich nicht mehr bewegen. 95% aller Schneebrettlawinen werden von SkifahrerInnen und TourengeherInnen selbst ausgelöst.

Bauliche Schutzmaßnahmen
  

In Österreich wurden bisher 5.975 Lawinen erfasst (Stand 2010). Lawinen bedrohen vor allem den Lebensraum in den inneralpinen Tälern, wo Großlawinen häufig den Talboden erreichen.
 

Um Lawinen aufzuhalten, werden in vielen Gebieten Lawinenverbauungen aufgestellt. Diese können aus Betonwänden, Sperren, Netze oder Gitterverbauten bestehen.
Eine weitere Prävention ist der Schutzwald. Ein gesunder Wald kann durchaus vor Lawinen schützen oder sie unterteilen, dass sich keine großen Schneebretter ablösen können. 

Veröffentlicht am 27.01.2015, BMLFUW IV/5