HORA

Unter der Adresse www.hora.gv.at kann man Adressabfragen machen, sich in die digitale Gefahren-Landkarte klicken, und durch verschiedene Zoom-Einstellungen die Gefährdung des eigenen Hauses oder Grundstückes erkennen.

HORA 2.0 schärft durch das Sichtbar-Machen verschiedener Naturgefahren die Risikowahrnehmung und das Bewusstsein für Vorsorgemaßnahmen, dient einer Erstabschätzung der Auswirkungen verschiedener Naturgefahren und ergänzt die bereits vielfach schon vorliegenden (parzellenscharfen) Gefahrenzonenpläne von Wasserbau und Wildbach-und Lawinenverbauung.


HORA 2.0 ist ein österreichisches Vorzeigemodell und eine erfolgreiche Kooperation zwischen dem Lebensministerium und dem Versicherungsverband Österreich (VVO).


Im Juni 2006 ging HORA online. 15 Millionen Zugriffe allein in den ersten Monaten spiegelt das große Interesse der Bevölkerung für Naturgefahren wider. Um hier am neuesten Stand der technischen Entwicklungen Informationen anzubieten, wurde diese Plattform nun erweitert und verbessert. Weitere Naturgefahren wie Erdbeben, Sturm, Blitz, Hagel und Schnee wurden aufgenommen und die Oberfläche optisch und in der BenutzerInnenfreundlichkeit verbessert. Neben einer modernen Oberfläche mit Google-Maps Anwendungen erwartet die BesucherInnen ein breites Informationsangebot zu verschiedenen Naturgefahren.


Von dem uneingeschränkten Zugang zu Risikoinformationen profitieren letztendlich alle (Betroffene – Staat – Privatwirtschaft) mit dem gemeinsamen Ziel der Minderung der Schäden im Ereignisfall. Denn nur wer die Gefahr kennt, kann im Ernstfall rasch und richtig reagieren und zur Schadensminderung beitragen. Das Lebensministerium leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.


 

Veröffentlicht am 04.09.2018, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)