Faktenblatt Projekt Leoganger Ache

Die Hochwasserereignisse im August 2002 und im Juni 2013 zeigten die Dringlichkeit für Verbauungsmaßnahmen der Leoganger Ache auf.

Die Gebietsbauleitung Pinzgau hat, in Zusammenarbeit mit der Wassergenossenschaft Leogang und Leoganger Ache Sektion – Saalfelden, der Gemeinde Leogang und der Stadtgemeinde Saalfelden, für das Einzugsgebiet der Leoganger Ache Schutzmaßnahmen unter der Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Aspekten erarbeitet.

Die Maßnahmen, zur Dämpfung von Murgängen und Hochwasser, beinhalten die Errichtung von Sperrenbauwerken an den Zubringerbächen zur Leoganger Ache, welche Grobgeschiebe und Unholz zurück halten, die Vergrößerung des Duchflussquerschnittes der Sohleintiefung und Aufweitung sowie den Erhalt von Übeflutungsflächen und lokale Schutzmaßnahmen wie z. B. Dämme.

Durch diese Maßnahmen werden die Siedlungen am Talboden und auf den Ablagerungskegeln der Zubringerbäche im Gefahrenbereich der Leoganger Ache und der einmündenden Seitenbäche vor Vermurung und Überflutung geschützt. Auch ein Teilstück der ÖBB Westbahntrasse und die Hochkönig-Bundesstraße queren einige Bachläufe, welche durch das Projekt gesichert werden.

Veröffentlicht am 08.09.2014, Abteilung III/5 - Wildbach- und Lawinenverbauung