Wichtigste internationale Schnee- und Lawinenkonferenz 2018 in Innsbruck

2018 treffen sich in Innsbruck internationale Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis um beim International Snow Science Workshop die neuesten Erkenntnisse der Lawinenforschung zu diskutieren.

Der Lawinenwarndienst Tirol, das Institut für Naturgefahren des Bundesforschungszentrums für Wald sowie die Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol, holten die renommierte Fachtagung nach Tirol.

Der Internationale Snow Science Workshop (ISSW) ist die weltweit führende Konferenz im Lawinensektor. 2018 geht die Veranstaltung, zu der rund 1.000 ExpertInnen aus mehr als 15 Nationen erwartet werden, erstmals in Innsbruck und zum dritten Mal seit der Gründung 1982 in Europa über die Bühne.

Innsbruck als perfekter Veranstaltungsort
Den Zuschlag erhielten die drei Veranstalter – der Lawinenwarndienst Tirol, das Institut für Naturgefahren des Bundesforschungszentrums für Wald sowie die Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol – kürzlich am Rande des ISSW 2014 Kanada. Ausschlaggebend für die Vergabe waren unter anderem die langjährige Kooperation der drei Organisationen sowie das erfolgreiche Zusammenspiel von wissenschaftlichem Know-how und praktischer Umsetzung. Außerdem eigne sich Innsbruck durch seine Lage inmitten der Alpen als perfekter Ort für eine Konferenz mit Schnee- und Lawinenschwerpunkt. Special Partner des ISSW 2018 in Innsbruck ist die Initiative snowhow des Vereines zur Förderung von Bildung und Sport, die sich ebenfalls um die Austragung beworben hatte.

Der Internationale Snow Science Workshop ist eine Fachtagung, die seit 1982 vornehmlich in Nordamerika veranstaltet wird. 2009 fand der erste europäische ISSW in Davos statt, 2013 folgte Grenoble. Die TeilnehmerInnen der Konferenz sind sowohl Forscher als auch Praktiker aus den vielfältigen Bereichen der Lawinenforschung. Ziel der Konferenz ist es, den internationalen WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen und VertreterInnen der zuständigen Behörden ein Forum für einen interdisziplinären Austausch zu bieten. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis steht dabei im Mittelpunkt.


 

Veröffentlicht am 03.09.2018, Abteilung III/5 - Wildbach- und Lawinenverbauung