Danube FLOODRISK

Das Projekt DANUBE FLOOD RISK  wurde im Rahmen des Südosteuropa-Programms (SEE - INTERREG IVB) von 22 Partnern gemeinsam umgesetzt.

Die Partner setzten sich aus den Donau-Anrainerstaaten Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien und Italien sowie von der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) zusammen.

Die Finanzierung erfolgte zu 85 % aus Mitteln der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ) des Europäischen Regionalfonds.

Die österreichischen Projektpartner bei DANUBE FLOOD RISK waren die viadonau Wasserstraßen GmbH und die Umweltbundesamt GmbH, die im Auftrag des Lebensministeriums an dem Projekt beteiligt war.

Hauptziele des Projektes waren:

  • die Entwicklung einer harmonisierten Methodik für Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten;
  • die Erstellung von Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten im Maßstab 1:100.000 für die gesamte Donau vom Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer;
  • die Erstellung von Karten für definierte Pilotgebiete, um InteressensvertreterInnen bei lokalen/regionalen Entscheidungsfindungsprozessen hinsichtlich des Hochwasserrisikomanagements zu unterstützen;
  • das Bewusstsein in der Öffentlichkeit bezüglich der Hochwasserexposition und des Hochwasserrisikos zu stärken;
  • eine vorausschauende Entscheidungsfindung im Rahmen von überregionalen Entwicklungs- und Infrastrukturprojekten zu ermöglichen.

Der Donauatlas (http://maps.danube-floodrisk.eu/) weist die Hochwassergefährdung, das Schadenspotential und das daraus resultierende Hochwasserrisiko aus. Gefährdungskarten zeigen die zu erwartenden Wassertiefen für ein Extremhochwasser in abgestuften blauen Farbtönen sowie die Anschlaglinien für ein 100-jährliches Hochwasser. Das Hochwasserrisiko für Bevölkerung und Schutzgüter wird an Hand der rechten Karten für extreme Hochwässer dargestellt. In den Hochwasserrisikokarten werden Gebiete je nach den vorhandenen Schutzmaßnahmen in unterschiedlichen Schadenspotenzialklassen dargestellt. Nähere Erläuterungen zu den Karten sind im Textteil enthalten.

Veröffentlicht am 11.12.2012, BMLFUW IV/5